Frohe und gesegnete Ostern!

Das Labyrinth gehört zu den ältesten symbolischen Zeichen der Menschheit. In der Gotik erlebte das Labyrinth eine Blütezeit. In vielen gotischen Kathedralen wurde ein Labyrinth eingebaut. Eines der bekanntesten davon ist in der Kathedrale von Chartres. Das Labyrinth ist eine Landkarte unserer Seele, das uns auffordert, die beiden wichtigsten Wege des Lebens zu gehen: den zur Erkenntnis und den zur Liebe, denn das Labyrinth hat ein Ziel: die MITTE, die für uns Christen eine Person ist: Jesus Christus.
Im Namen unseres Pastoralteams und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünsche ich Ihnen mit den Gedanken von Joachim Piephans frohe und gesegnete Ostern! Pfr. Wolfgang Schnabel
dein Stecken und Stab trösten mich
und ob ich schon wanderte im finsteren Tal
schon wanderte
durch endlose Ebenen, einem fernen Horizont entgegen
durch mühsame Täler, einem Lichtblick entgegen
durch labyrinthische Wege, dem Ziel entgegen
hinaus und herein und enger und weiter
Schleife um Schleife
und ob!
dein Stecken und Stab trösten mich
du leihst mir deinen Atem, deinen langen Atem
DU Christus
Der du nicht weg kannst von diesem elenden Kreuz
und bist doch unterwegs mit mir
der ich nicht weg kann von diesem elenden Weg
und bin doch begleitet von dir
dein Stecken und Stab trösten mich
dort wo der labyrinthische Weg in das Dunkel taucht
dort wo der Weg in den Glanz gerät
befleckter Glanz, spurenübersätes Gold, und leuchtet doch
DU Christus,
dein Stecken und Stab trösten mich
dein Atem trägt mich
im Labyrinth Leben.
Text: Joachim Piephans
Fotos: Pfr. Wolfgang Schnabel































