Jodlermesse in Gerstruben



Text und Bilder: Pfr. Wolfgang Schnabel

Im Anschluss an den Gottesdienst werden alle mitgebrachten Fahrzeuge gesegnet: Autos, Fahrräder, Laufräder, Roller, Trettraktoren, Bobbycars…
Zum Abschluss lädt der Pfarrgemeinderat Tiefenbach ganz herzlich zu einem Umtrunk ein.
Nicola Traskalik
Bild: Friedbert Simon, in pfarrbriefservice.de

Der Firmgottesdienst wird vom Kolpingchor musikalisch begleitet.
Wir laden Sie herzlich zur Mitfeier und zum Gebet für die Jugendlichen ein!
Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt auch dem Firmteam mit seinen Helferinnen, das mit einzelnen Aktionen und Treffen die Jugendlichen auf diesen besonderen Tag vorbereitet hat.
Die Dankandacht mit Übergabe der Firmurkunden ist am Dienstag, 21.07. um 19.00 Uhr in der Oberstdorfer Pfarrkirche.
Pfr. Wolfgang Schnabel
Bild: Kloster St. Ottilien

Die Anmeldungen werden auch in der Grundschule ausgeteilt. Anmeldeschluss ist am Montag, 27. Juli
Bild: Sarah Frank/factum.adp in pfarrbriefservice.de

Eine Andacht mit integrierter Kirchenführung in der Pfarrkriche mit Pfarrer Wolfgang Schnabel um 14.00 Uhr schließt den Wallfahrtstag in Oberstdorf ab. Sie sind herzlich eingeladen zusammen mit den Mesnerinnen und Mesnern diesen Wallfahrtstag in unserer Pfarreiengemeinschaft zu begehen.
Pfr. Wolfgang Schnabel
Bild: Logo Mesnerverband Augsburg

Zur Aussendung um 5.00 Uhr wurde die eigens von Christine Bietsch gestaltete Jubiläumskerze von Pfarrer Wolfgang Schnabel gesegnet und entzündet. Das Pendant sollte später auch in Holzgau bei der Messe erleuchten.
So machte sich die Wallfahrtsgemeinde von fast 90 Pilgern zunächst schweigend auf den ca. 21 km langen Weg über das Gebirge und gelangte zur ersten Statio am Holzgauer Platz. Dort gab Pfarrer Schnabel einem jeden verschiedene Gedanken zur Reflexion und Einkehr mit auf den Weg.
Auf der Pilgerstrecke vorbei an der Kapelle Maria am Knie gab es viel Gelegenheit für Gespräche, gemeinsames Beten und stille Momente der Besinnung. Ab der Kemptner Hütte folgten alle dem Kreuz hinauf auf das Mädelejoch und dann auf dem langen Abstieg ins wunderschöne Lechtal.
Die unversehrte Ankunft in Holzgau, trotz der Hitze, erfüllte alle mit großer Dankbarkeit, ebenso der überaus herzliche Empfang mit Glockengeläut und Böllerschüssen durch die Holzgauer, Linda und Elmar Huber und Pfr. Sinto am Oberstdorfer Platz. Bei seiner Begrüßung ging Bürgermeister Florian Klotz auf die Geschichte der Wallfahrt in der frühen Neuzeit (1663) ein, die über lange Zeit verboten und eingeschlafen war. Erst 1992 wurde sie seitens der Holzgauer durch Pfr. M. Sommer wieder belebt. Die Oberstdorfer machten sich mit einer „Gegenwallfahrt“ mit Msgr. Peter Guggenberger und weiteren Oberstdorfern wie Fritz Gentner und Alois Ohmayer vor genau 30 Jahren zum ersten Mal auf den Weg nach Holzgau.
Am Oberstdorfer Platz überreichte Wallfahrtsleiter Albert Titscher den Holzgauern im Auftrag der Marktgemeinde Oberstdorf, die von ihr gestiftete Sitzbank und einen Apfelbaum, als Erinnerung an diese Jubiläumswallfahrt.
Gemeinsam mit Herrn Pfr. Schnabel zelebrierte Pfr. Guggenberger und Pfr. Sinto die von Klängen der Breitachtaler Johlar und Organist Pavol Valasek untermalte Messe. Auch in der Predigt ging Pfr. Guggenberger, der eigens aus Murnau angereist war, auf manche in Erinnerung gebliebene Situation der letzten 30 Jahre ein und verband seine Schlussworte mit dem Wunsch auf noch viele weitere Jahre guter Wallfahrtstradition.
Mit dem Schlusssegen schlug Pfr. Schnabel den Bogen zum Leitwort der Wallfahrt und machte deutlich, dass Wallfahren immer auch bedeutet, den eigenen Lebensweg im Vertrauen auf Gott zu gehen und sich immer wieder neu von seinem Licht führen zu lassen. Als besonderes Zeichen wurden deshalb kleine Jubiläumskerzen mit dem Logo der Holzgauwallfahrt gegen eine Spende ausgegeben.
Der Weg, die gemeinsame Feier der Eucharistie, die Begegnungen und Gespräche sowie die herzliche Gastfreundschaft unserer Freunde in Holzgau machten diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis, und so konnten alle auf einen gelungenen Tag „im Licht des Herrn“ zurückschauen.
Text und Bilder: Bastian Benkert / Gruppenfoto: Monika Benkert

Bild: Lisa Wolf

Markus Kerber, ein Musiker mit internationalen Auszeichnungen (Flöten und Saxophone) und Komponist und Liedermacher Robert Haas (Piano), verzaubern ihre Zuhörern in dieser meditativen Stunde. Sanfte Melodien nehmen den Hörer mit auf eine musikalische Reise. Während Robert Haas den Klavierpart spielt, führen Flöten, Saxofone und Klarinette die melodischen Linien mit Improvisationen aus. U. a. kommen auch indische Bambusflöten zum Klingen, die Markus Kerber für das Musical „König der Löwen“ in Hamburg schon gespielt hat. Die Wunsch- und Segenslieder, die zwischen den Instrumentaltiteln erklingen, schenken Kraft für den Alltag. Am Büchertisch kann man sich über das Schaffen der Künstler informieren. Nähere Infos auch unter www.robert-haas.de
Eintritt frei! Um Spenden wird gebeten!
Der Spendenerlös wird verwendet für verschiedene Projekte für Menschen mit einer geistigen Behinderung.

Bild: Sarah Frank, Factum/ADP, in: Pfarrbriefservice

Bild: Stanislaus Klemm, in: Pfarrbriefservice.de

Bei Regen findet die Veranstaltung im Johannisheim mit Baguette und Salaten statt. Bei unsicherer Witterung informieren Sie sich bitte auf der Homepage www.pg-oberstdorf.de, wo der Abend stattfindet.
Wir freuen uns auf einen schönen Abend zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch.
Text: Nicola Traskalik
Bild: Martin Manigatterer, in: Pfarrbriefservice.de

Ergänzung am 12.06.26:
Das Wallfahrtsteam hat entschieden, dass die Familienwallfahrt heute stattfindet!
Text: Nicola Traskalik, Bild: Anna Sattler

Brot auf dem Weg, auf Straßen und Plätzen,
unterwegs zu dir und zu mir.
Brot, das Leben spendet, das den Hunger stillt
nach Sinn und nach Wahrheit.
Brot, das uns eint,
wenn wir einander Brot werden,
indem wir Leben und Liebe teilen.
Brot, das uns nährt.
uns Trost und Ermutigung ist,
Wegzehrung für unser Leben.
Brot für die Welt.
Als Brot tragen wir IHN in die Welt,
IHN, der dort immer schon ist.
Gisela Baltes, www.impulstexte.de, in: Pfarrbriefservice.de
Bild: Fronleichnam in Oberstdorf, Bastian Benkert

Text und Bild: Nicola Traskalik

Hans-Martin von Linstow stellte dann das neue Gremium als PGR-Vorsitzender mit den jeweiligen Zuständigkeiten vor. Wir wünschen dem Pfarrgemeinderat eine gute Arbeitsperiode von 2026 bis 2030 und Gottes Segen für alle Aktivitäten! Nach einem internen Empfang wurden die PGR Mitglieder zum gemeinsamen Mittagessen in die „Weinklause“ eingeladen. Auf dem Gruppenbild fehlen Pius Kirschner und Wolfgang Schmid. Pfr. Wolfgang Schnabel
Fotos: Monika Benkert / Nicola Traskalik

Erstes Ziel war die im Jahre 1097 von den Benediktinern gegründete Zisterzienserabtei Mettingen-Mererau, wo wir mit großer Gastfreundschaft aufgenommen wurden. Hier stieß der extra aus Oberstdorf angereiste Pfarrer Schnabel zu uns und hielt in der Klosterkapelle eine Andacht in Begleitung des Chores. Abt Vinzenz Wohlwend führte uns danach selbst durch das eindrucksvolle Kloster: hinunter in den in frühen Jahren entstandenen und wieder ausgegrabenen Untergrund der Kirche, durch den Kreuzgang und in die umfangreiche Bibliothek mit historischen Schriften. In seiner freundlichen, leutseligen Art erzählte er uns viel vom Klosterleben der Benediktiner und von den Aktivitäten des Klosters, das unter anderem eine große Schule und ein Internat betreibt. In der Klosterbeize gab es danach unter schönem Kreuzgewölbe ein vielseitiges Angebot zum Mittagessen.
Nachdem uns der Bus weiter zu unserem Hotel mitten in Bregenz gebracht hatte, blieb uns viel freie Zeit, die wir nach eigenen Interessen nutzen konnten: Hier lockten das Kunsthaus mit den formschönen Exponaten der Künstlerin Koo Jeong- A, die Pfänderbahn oder Bummel und Shopping etc., bevor man sich dann abends im Wirtshaus am See traf. Den Abend nutzten manche Chorfreunde zum Besuch des Casinos Bregenz (ein größerer Gewinn kam mir leider nicht zu Ohren).
Der zweite Tag begann mit einer ausführlichen Chorprobe im Austriahaus, bevor wir, nach einer Jause im Gasthaus Zeigerle, eine Schifffahrt über den Bodensee nach Nonnenhorn unternahmen. Dort erwartete uns eine Überraschung: Wir trafen auf die Breitachtaler Jodler, die ihren Ausflug zum selben Weingut wie wir unternommen hatten. Zusammen erfuhren wir einiges über den Weinanbau, besichtigten die vielen Fässer im Weinkeller und durften die edlen Tropfen auch ausgiebig verköstigen. Hier zeigte es sich, dass die Jodler mit ihrem Liedgut besser in die immer heiterer werdende Atmosphäre passte als wir mit unserem kirchlichen Repertoire. Die bis Lindau gemeinsame Rückfahrt in unser Bregenzer Hotel aber nutzte der Chor, um mit gelockerter Zunge einige Lieder zum Besten zu geben und damit die übrigen Mitfahrenden zu erfreuen. Sanken nun viele schon erledigt in ihre Betten, so hielten einige (nicht nur die Jungen!) sangesfreudig und ausgelassen bis spät in die Nacht im Hotelsaal durch.
Den letzten Tag, ein Sonntag, bestimmte eine Messe in der Bregenzer Kirche, die der wieder angereiste Pfarrer Schnabel hielt. Während hier Pavol Valášek an der Orgel spielte, dirigierte, uns nachgereist, Heike Glinka den Chor. Mit einer Messe von Delibes, dem Ave Verum von Mozart und den beiden Hallelujas von Händel und Mawby sowie dem englischen „There’s a wideness in God’s mercy“ konnten wir ein attraktives Musikprogramm aufbieten.
Nach einer guten Rast auf der Heimreise kamen alle wohlbehalten und froh über die harmonische und schöne Fahrt nach Hause.
Christine Kindt
Fotos: Petra Engel und Pfr. Wolfgang Schnabel

Bild: Stanislaus Klemm, in: Pfarrbriefservice.de