

Herzlich willkommen bei uns in Oberstdorf. Die Gäste- und Kurseelsorge hat ihr Büro im historischen Pfarrhaus in der Oststraße 2. Damit ergeben sich für eine gute Zusammenarbeit zwischen der Pfarrgemeinde und der Gästeseelsorge viele Vorteile. So verstehen Frau Yvonne Bechteler als Sekretärin und ich als Gästeseelsorger unsere Aufgabe und wir freuen uns auf die Begegnungen mit unseren Gästen und den Einheimischen. Weitere Informationen können Sie hier, im Veranstaltungskalender, im Wochenprogramm oder auf der Homepage der Kur- und Gästeseelsorge finden.
Mit herzlichen Grüßen
Bruno Koppitz
Kontakt:
Pfarrer Bruno Koppitz
Oststraße 2
87561 Oberstdorf
Telefon: 08322/9775570
Mail: kurseelsorge.oberstdorf@bistum-augsburg.de
Homepage
Fast food - das ist den meisten von uns bekannt. Fast food heißt auf gut deutsch: Schnelles Essen. Und damit ist auch schon alles gesagt: All
das, was schnell zubereitet und noch schneller gegessen wird. Die entsprechenden Restaurants sind überall zu finden. Vor allem Kinder haben dafür einen Riecher, wenn sie Hamburger oder Pommes wollen. Über Fast food kann man streiten. Die einen mögen es, den anderen wird dabei übel.
Fast food ist ein Zeichen unserer Zeit. Einer Zeit, die schneller und immer schneller wird. Schnell mal dies, schnell mal das, am besten alles auf einmal. Schnell mal was essen, schnell die Mails checken, schnell mal telefonieren. Wer nimmt sich noch die Zeit, einen Film vom Anfang bis zum Ende anzuschauen? Vielleicht schaltet man bei den meisten Sendungen am besten gleich wieder weiter. Das Leben wird rasanter, vielleicht auch spannender. Aber ist das das Leben, das wir leben wollen? Man zappt sich so durch? Trifft uns nicht manchmal auch der Satz: Gut Ding braucht Weile. Und man merkt dann, dass es unheimlich schwer ist, bei einer Sache zu bleiben. Ganz langsam von außen nach innen, von der Oberfläche zur Mitte
vorzudringen. Gut Ding braucht Weile. In vielen Bereichen des Lebens bestätigt sich dieser Satz. Eltern wissen, dass gute Erziehung viel Zeit und noch mehr Geduld braucht. Jeder weiß, dass das Einarbeiten an einer neuen Stelle nicht über Nacht geht. Nach einem Krankenhausaufenthalt brauchen die
Patienten Zeit und Geduld.
Geduld gehört für mich zur österlichen Buß- und Fastenzeit, die wir am Aschermittwoch begonnen haben. Viele fassen für diese 40 Tage bis Ostern einen Vorsatz, wie keinen Alkohol trinken oder auf Süßigkeiten zu verzichten. Dafür sind Disziplin und Durchhaltevermögen nötig. Ich muss mich in Geduld üben mit mir selber.
Gott selbst ist unendlich "barmherzig und gnädig und geduldig". Seine Geduld mit uns Menschen ist schon ganz besonders. Das war schon bei Adam und Eva oder in den Tagen des Noah so und das gilt auch heute. Denn der Herr der Verheißung ist geduldig mit uns, "weil er nicht will, dass jemand zugrunde geht, sondern dass alle zur Umkehr gelangen" (2 Petr 3,9).
Mit den besten Wünschen zur Fastenzeit grüßt Sie herzlich
Bruno Koppitz
Kurseelsorger
