Pilgerheiligtum

Am 3. August 1997 konnte in der Pfarrei Schöllang das erste Pilgerheiligtum mit dem Bild der "Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt" ausgesandt werden.

Pilgerheiligtum

Ein Projekt der Internationalen Schönstattbewegung begleitet die Pfarrei Schöllang seit 1997.

Das Pilgerheiligtum: Es ist ein kapellenförmiges Bild mit Maria und Jesus, die jeden Monat für 3 Tage in diesem Zeichen die Familien und Einzelpersonen besuchen, um am Alltagsgeschehen teil zu nehmen und Segen zu bringen.
Mitmachen kann jeder, der die „Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt“ gerne zu Besuch haben möchte. Das Pilgerheiligtum wandert das ganze Jahr hindurch.

In der Kath. Glaubensbewegung Schönstatt wird Maria als „Erzieherin“ verehrt. D.h. SIE soll uns erziehen in unserem christlichen Tun und Vorbild sein. Auch in der Kindererziehung wird das Pilgerheiligtum gerne gewünscht, um den Kindern von Jesus und Maria zu erzählen. Im Kindergarten, zur Kommunionvorbereitung usw. In Schöllang wandert seit fast 10 Jahren ein Pilgerheiligtum „für junge Leute“, das mit Kindern im Grundschulalter begann und die zwischenzeitlich jungen Erwachsenen gerne - und hoffentlich noch lange - begleitet.
Das Pilgerheiligtum wird eingebunden bei kirchlichen Festtagen z. B. an der Fronleichnam-Prozession, an Marienfesttagen oder in Maiandachten. Auch am Erntedankfest wird Maria und Jesus für ihr Wirken in unserer Pfarrei gedankt. Zu den Gottesdiensten bringen die Menschen manchmal das Pilgerheiligtum mit, um zu zeigen, SIE ist gerade bei uns unterwegs. Im Ortsteil Au wird seit fast zehn Jahren jeden Monat ein Morgenlob gestaltet, um füreinander und miteinander den Segen zu erbitten, dazu sind Alle herzlich willkommen.

In unserer Pfarrei pilgert die Gottesmutter von Schönstatt mit ihrem Sohn Jesus in 11 Pilgerkreisen, d.h. jeder Kreis besteht aus 7 – 9 Familien bzw. Einzelpersonen, die das Pilgerbild ca. drei Tage zu Besuch haben und dann an die nächste Familie ihres Kreises weitergeben. Verpflichtung besteht keine, wir dürfen einfach mit Maria und Jesus unseren Alltag gestalten, Sorgen und Leid abgeben, der Fürbitte der Muttergottes anvertrauen und in die Hände Gottes legen.

Das Projekt der pilgernden Gottesmutter wurde in Deutschland und europaweit erstmals 1997 auf den Weg geschickt, zur Vorbereitung auf das Heilige Jahr 2000.
Initiatorin in Schöllang war Anneliese Schneider, die aus einer inneren Sehnsucht den Menschen in ihrer Heimat diese Wegbegleitung und ihre Hilfe in verschiedenen Lebenssituationen weiter schenken und spürbar werden lassen wollte.

(Näheres unter: pilgerheiligtum-schoenstatt.de ) und auch gerne bei Anneliese Schneider, Fischen-Au, Tel. 08326/627)

Pilgerheiligtum
ML Erntedank und Rosensegen 004

Erntedank und Rosensegen

Erntedank und Rosensegen in der Dorfkapelle Au
mit der pilgernden Gottesmutter von Schönstatt.

Beim monatlichen Morgenlob am 01. Oktober in der Kapelle S. Johann Nepomuk in Au wurde an das Leben der Hl. Therese von Lisieux (1873-1897), auch genannt die „Kleine Theresa“ oder „Theresa vom Kinde Jesu“, gedacht.
Ihre Lebensphilosophie war: „Nur die Liebe zählt“. Am Sterbebett versprach sie: „Nach meinem Tod, werde ich Rosen vom Himmel regnen lassen, Rosen der göttlichen Liebe“.

Es ist ein religiöser Brauch, am Patrozinium der Hl. Therese von Lisieux Rosen zu segnen. Mit gesegnetem Wasser und mit der Fürbitte an die Hl. Therese v.L. „lass auch uns für unsere Mitmenschen eine Rose sein, damit sie deine Liebe erkennen und erfahren“ wurden die Rosen auf dem Altar gesegnet, von denen dann jede/r eine Rose mit nach Hause nehmen konnte.

Am schön gestalteten Erntedank-Altar wurde mit Liedern und Gebet gedankt für die großzügige Ernte in diesem Sommer. In der Besinnung wurde darauf hingewiesen, dass – bevor man danken kann – zuerst das Saatgut ausgesät werden muss, damit es reiche Frucht bringt. Auch im Glauben ist das so, Saatgut aussäen ist nicht nur für Lebensmittel wichtig, auch im Glauben muss Saatgut ausgesät werden, damit es reiche Frucht bringen kann.
Es wurde an die drei Worte: „Gott sei Dank" erinnert und hinterfragt, ob dieser ausgesprochene Dank heutzutage auch wirklich ernst genommen wird, oder ob es oft nur eine schnelle Redensart, eine Gewohnheitsfloskel des eigenen Wortschatzes ist?

Auch Maria, der Mutter unseres Herrn wurde gedankt für ihr „Mitgehen“ in allen Lebensphasen, für ihre Liebe, die Sie bereit hält. Für Ihren Schutz und Segen, den Sie als große Fürbitterin schenkt.
Mit dem Lied: „Vergiss nicht zu danken…“ wurde bewusst, dass nichts selbstverständlich ist was wir im Leben erfahren, dass der Glaube ein starkes Fundament ist für unser Saatgut.