Pestkapelle

Pestkapelle

Die Kapelle erinnert an die Pestzeit 1634/35, als von 1200 Einwohnern 800 der Pest zum Opfer gefallen sind. Die eigentliche Gedächtnisstätte für die Opfer der Pest war die 1865 abgebrandte Vierzehnnot-Kapelle nahe beim Bahnhof, wo in unmittelbarer Nahbarschaft der große Brand von Oberstdorf am 5. Mai 1865 ausgebrochen ist.

Namenspatron: Hl. Sebastian und Rochus
Gottesdienste: vor der Kapelle werden Maiandachten abgehalten

Zeit der Erbauung: 17. Jahrhundert
Info zum Baustil: Rechte Aussenseite der Kapelle mit Türmchen und Schindeldach, sowie zwei Holzplastiken, die den Hl. Sebastian und den Pestheiligen Hl. Rochus darstellen
Bauliche Veränderungen / Neugestaltung: Sie wurde 1950 über altem Grundriss neu erstellt

Künstlerische Kostbarkeiten: Kruzifix,
Info zu Kostbarkeiten: Maria Hilf Bild von Claudius Schraufolph um 1877

Die Pestkapelle liegt in der Weststraße, Ecke Küferstraße und gehört zur Pfarrei Oberstdorf.
Sie ist nur manchmal geöffnet. Wir bitten um Ihr Verständnis!